Archiv für ‘Sehenswürdigkeiten’ Kategorie

Dresden Stadtrundfahrt

Feybser am Dienstag, den 9. März 2010 21:21

Eine Stadtrundfahrt durch Dresden mit einem der roten Doppeldeckerbusse ist interessant für Touristen aber auch für Dresdner.

Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldecker in Dresden

Start und Ende der Stadtrundfahrt an der Wilsdruffer Straße

Am vergangenen Wochenende haben wir geschafft, was wir uns schon lange vorgenommen hatten - eine Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldeckerbus. Es lag zwar wieder ziemlich hoch der Schnee, aber das sollte kein Hindernis sein. Zwar hätte ich vermutet, dass Samstag früh um zehn, bei diesem Wetter kaum einer auf selbige Idee kommt, aber ich irrte mich - der Bus war sehr gut mit Touristen gefüllt.

Die Fahrt begann an der Wilsdruffer Straße auf Höhe des Landhauses. Wer mit dem Auto dahin fährt, der parkt am besten auf dem Parkplatz vorm Polizeipräsidium an der Schießgasse. Fahrer und Stadtführer stellten sich vor und los ging es, vorbei an Zwinger und Semperoper über die Augustusbrücke und die Königstraße in Richtung Neustadt zu Pfunds Molkerei. Dort gab es nach zirka einer Viertelstunde eine kleine Pause. Wahnsinn was dort los war. Massenhaft Busse hielten davor und alle Leute strömten in den schönsten und wahrscheinlich auch teuersten Milchladenladen der Welt.

Im Bus oben

Oben im Doppeldeckerbus

Im Sommer ist das Dach der Busse übrigens geöffnet. Im Winter und natürlich auch bei Niederschlag ist eine Plane gespannt. Man könnte denken, dass es vielleicht kühl sein könnte, wenn man oben Platz nimmt, aber es war schön warm. Nach dem Zwischenstopp fuhren wir vorbei am Hygienemuseum, dem Fußballstadion und der Gläsernern Manufaktur, entlang des Großen Gartens nach Striesen und Blasewitz, den bevölkerungsreichsten Stadtteilen Dresdens. Hauptaugenmerk lag auf den prächtigen Villen in dieser Gegend, die früher mal die reichste von Deutschland war.

Wir überquerten alsbald die Elbe über die Loschwitzer Brücke, ich meine natürlich das Blaue Wunder. Es sollte im Krieg gesprengt werden. Aber zwei mutige Bürger haben unabhängig von einander die bereits angebrachten Sprengsätze entschärft und es blieb uns zum Glück erhalten. Am Körnerplatz wendete der Bus und entlang der Elbe ging es zurück zum Ausgangspunkt. Wir sahen noch die drei Elbschlösser und die Baustelle der Waldschlößchenbrücke, die den Touristen auch schon ein Begriff war.

Wir fanden die Fahrt sehr lohnenswert und haben wieder ein paar, für uns neue Dinge und Begebenheiten über unser Dresden erfahren. Für einen Erwachsenen kostet die 1,5 stündige Tour 15 Euro. Die Fahrt ist auch durchaus für Kinder geeignet, aber oben sitzen ist da natürlich Pflicht.

Neumarkt im Winter

Lex am Donnerstag, den 7. Januar 2010 07:16

Bevor am Wochenende der ganz große Schnee kommen soll und ich nicht mehr aus dem Haus gelange, hier ein paar Bilder vom Dresdner Neumarkt und der Frauenkirche in weiß. Ich war faul und habe den blauen Himmel nicht hineingezaubert. Hatte halt zufällig die Kamera dabei und das Wetter spielte zu diesem Zeitpunkt nicht ganz so mit. Trotzdem ein paar Bilder für Euch.

 

Dresdner Neumarkt im WinterDresdner Neumarkt im WinterDresdner Neumarkt im WinterFrauenkircheSteigenberger Hotel Dresden

Weihnachtsmarkt vom Kreuzkirchenturm

Feybser am Mittwoch, den 9. Dezember 2009 06:36

Ein Blick über den Striezelmarkt

Von ganz oben

Vom Turm der Kreuzkirche

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen kleinen Wunsch erfüllt und mir den Striezelmarkt und den Rest der weihnachtlich geschmückten Stadt mal vom Turm der Kreuzkirche aus angeschaut. Ich hatte in Erinnerung, dass ein Turmaufstieg bis etwa 17 Uhr möglich ist und dementsprechend beeilte ich mich, um dies zu schaffen. Am Eingang las ich dann, dass zu der Adventszeit länger geöffnet ist, nämlich bis 21 Uhr. Einschränkungen kann es während Konzertvorstellungen geben.

Eben als ich ankam, ging ein Konzert in der Kirche zu Ende und Menschenmassen strömten heraus.  Aber das war kein Problem, ich kaufte mir mein Ticket für 2,50 Euro und nun warteten ein paar Stufen auf mich, ich habe sie nicht gezählt, aber es reichte um ins Schwitzen zu kommen. Oben war es dann alles andere als warm - kalter Wind begrüßte mich auf der Aussichtsplattform.

Von oben auf dem Schwibbogen

Auf dem Schwibbogen

 Von unten

Am Erdboden

Der Anblick war aber dann sehr schön und ich konnte gut die neue Gliederung des Striezelmarktes erkennen, der mir dieses Jahr wirklich sehr gelungen erscheint. Es ist schön, sich das alles einmal von oben anzuschauen und ich möchte das jedem empfehlen. Der neue Schwibbogen ist übrigens auch begehbar und man kann einen Blick über den Weihnachtsmarkt gewinnen, obgleich er natürlich nicht so hoch ist.

Schloßturm oder Hausmannsturm

Feybser am Donnerstag, den 26. November 2009 07:21

Ein schöner Aussichtsturm in Dresden ist der Schloßturm, auch Hausmannsturm genannt. Mit seinen 100 Metern Höhe zählt er zu den markanten Gebäuden in der Silouhette der Stadt und ist gleichzeitig der höchste historische Turm. Im Zweiten Weltkrieg wurde er teilweise zerstört und verlor seine Spitze. 1991 bekam er jene wieder zurück.

Der Turm ist über den Haupteingang am Westflügel des Georgenbaus über den kleinen Schloßhof an der Sophienstraße für Besucher zugänglich. Die Aussichtsplattform befindet sich leider nicht ganz oben, sondern auf  38,62 Meter Höhe. Über die 221 Stufen gelangt man dahin und kann den Blick über Dresden genießen. Angelegt wurde der Turm vor allem zur Sicherung des früheren Elbweges.

Dresden Hausmannsturm oder Schlossturm

Hausmannsturm umgeben von Georgenbau, Schloß und Hofkirche

Warum eigentlich die Bezeichnung Hausmannsturm? Es gibt viele von ihnen als Teil von Burgen, Schlössern oder Kirchen. Das Besondere an ihnen sind die Stuben oder Wohnungen in denen der Hausmann oder Türmer wohnte. Von da aus konnte er die Geschehnisse in der näheren Umgebung wunderbar von oben überwachen. Zu den Aufgaben der zur Wache gehörenden Hausmänner gehörte es unter anderem auch die Stundenglocken zu läuten.

Außer dienstags ist der Hausmannsturm von April bis Ende Oktober es könnte ruhig etwas länger sein täglich 10-18 Uhr geöffnet. Also schnell noch mal am Wochenende hin bevor er über die Wintermonate geschlossen ist. Erwachsene zahlen 3 Euro Eintritt, ermäßigt 2 Euro. Darin enthalten ist bereits der Zutritt zur Sonderausstellung im Münzkabinett.

Weihnachtsbaum Striezelmarkt

Feybser am Freitag, den 20. November 2009 06:13

An dieser Stelle eine kurze Vorstellung unseres diesjährigen Weihnachtsbaumes auf dem 575. Dresdner Striezelmarkt. Gefällt wurde der Christbaum im Bühlauer Forst. Er ist stolze 90 Jahre alt. 30 Meter hoch ragt die Krone über dem Boden des Altmarktes. Die Fichte bildet den zentralen Punkt des Marktes.

Weihnachtsbaum Striezelmarkt

Bereits seit dem 9. November hat sie Zeit sich an ihren neuen Standort zu gewöhnen, bevor der Weihnachtsmarkt am 26. November 2009 offiziell eröffnet wird. Er hat nun inzwischen schon richtig Gestalt angenommen und die Vorfreude steigt. Ich muss sagen, der Baum vom letzten Jahr gefiel mir jedoch etwas besser. Er war gleichmäßiger gewachsen. Die aktuelle Fichte ist im unteren Drittel ein bissl kahl.

Kinder führen durch Dresden

Feybser am Mittwoch, den 4. November 2009 06:29

Bereits auf der Computer-Messe CeBIT in Hannover wurde die mobile Führung durch die Stadt vorgestellt. Der individuelle Stadtrundgang mit dem Namen “Wir zeigen Euch Dresden”, entstammt der Projektgruppe Galileo. Schüler der siebten und zehnten Klasse des Marie-Curie-Gymnasiums haben die Routen und Standorte selbst erarbeitet. Dabei wurden auch Texte zu den einzelnen Stationen selbst geschrieben und eingelesen.

Die Funktionsweise ansich, ist nicht unbekannt. Mit Hilfe eines mobilen Begleiters im Handyformat (PDA) werden Touristen via GPS Ortung und später durch Galileo zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt geführt. Dort können sie dann Informationen aus Kindesmund abrufen. Die Routen sind extra barrierefrei gewählt worden.

Das Feedback ist bislang durchaus positiv. Auch zwei Dresdner Unternehmen konnten für die technische Umsetzung begeistert werden. Jetzt gilt es noch die Tourismusbranche in Dresden davon zu überzeugen. Der Stückpreis für ein solches PDA liegt mit ca. 500 Euro in einem Bereich, der schon einige Überzeugungsarbeit erfordert. Mal sehen, ob sich das Projekt durchsetzt. Der Kindern ist es jedenfalls sehr zu wünschen, haben sie doch sehr viel Herzblut in die Erarbeitung gesteckt.

Großer Striezelmarkt Schwibbogen

Feybser am Sonntag, den 25. Oktober 2009 08:06

Im erzgebirgischen Örtchen Gahlenz, das gerade mal 900 Einwohner zählt, entsteht er, der größte Schwibbogen der Welt. Er wird die neue Attraktion auf dem diesjährigen 575. Dresdner Striezelmarkt. Hier steht ja auch schon die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide. Der Schwibbogen befindet sich also in bester Gesellschaft.

Neuer Schwibbogen auf dem Dresdner Striezelmarkt 2009

Geschäftsführer Erzgebirgische Holzkunst G.Berger (links),  J.Schumann (rechts) und Bürgermeister Dirk Hilbert, Foto: Katja Spitzer

Über eine Plattform ist das 13 Meter breite und sechs Meter hohe Kunstwerk für Besucher zugänglich. 19 Figuren werden den Lichterbogen verzieren. Er soll das Eingangsportal des Weihnachtsmarktes bilden. Ein Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde ist natürlich, wie damals bei der Pyramide, schon geplant.

Insgesamt wird sich der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands dieses Jahr in einem etwas veränderten Erscheinungsbild den Besuchern präsentieren. Statt der vielen Gassen, werden mehr kleine, romantische Plätze für noch mehr Gemütlichkeit sorgen. Auch eine Kinderbetreuung ist geplant. Im Allgemeinen wird noch mehr für die Kleinen zu entdecken sein. Neu ist zum Beispiel ein Pflaumentoffelhaus. Natürlich wird es auch noch viele weitere Attraktionen zur Weihnachtszeit in Dresden geben und wir werden hier die ein oder andere in den nächsten Tagen noch näher beschreiben. Eine Broschüre über Dresden zur Weihnachtszeit verrät zudem viel über die bevorstehenden Ereignisse.

575. Dresdner Striezelmarkt

Altmarkt

Eröffnung 26.11.2009 16 Uhr

Öffnungszeiten täglich 10 - 21 Uhr

Ende 24.12.2009 14 Uhr

Kugelhaus Dresden

Lex am Dienstag, den 13. Oktober 2009 06:30

Nun soll es also doch wieder aufgebaut werden. Das legendäre Dresdner Kugelhaus. So berichtet die Sächsische Zeitung. Ein Jahr später als geplant, soll es bereits im Sommer 2011 wieder fertig gestellt sein. Ja richtig, wir hatten den Plan schon vor einiger Zeit vernommen. An der neuen Stelle in der Nähe des Lenneplatzes, sollte es ja wieder entstehen. Dort begann man auch zu bauen. Aber nicht das Kugelhaus, sondern ich glaube moderne Häuser (betreutes Wohnen?), welche jetzt auch fertiggestellt sind. Jedenfalls hatte ich mich da arg gewundert und dachte, das mit dem Kugelhaus ist nur ne Schnapsidee gewesen.

Toll, das es nun doch Wirklichkeit werden soll. Das alte Dresdner Kugelhaus, übrigens das erste der Welt, stand nur 10 Jahre von 1928 bis 1938. Die Nationalsozialisten haben es abgerissen. Die SZ schreibt, es wurde als entartete Technik angesehen. Diese Begründung kannte ich noch gar nicht. Irgendwie wurde immer kommuniziert, dass es als Metallspende für den Krieg dienen sollte. Da der bekanntermaßen erst 1939 ausbrach, scheint mir die erste Erklärung nun auch logischer.

Ich freu mich jedenfalls, dass dieses kleine Wunderwerk bald wieder steht. Dresden hat damit wieder eine Attraktion mehr.

Trümmerfrau vorm Rathaus

Feybser am Dienstag, den 1. September 2009 07:11

Direkt vor den Toren des Dresdner Rathauses am Ostflügel, inmitten einer schönen Grünanlage, steht die von Walter Reinhold geschaffene Skulptur einer Dresdner Trümmerfrau. Erika Hohlfeld stand 1952 Modell für diesen damaligen Eisenguss, der in seiner Neufassung von 1967/68 als Bronzeguss erstellt wurde. Die Plastik gedenkt den vielen Frauen, die nach Kriegsende 1945 die Stadt von den Trümmern beräumten. Diese Frauen legten durch ihre schwere Arbeit den Grundstein zum Wiederaufbau der völlig zerstörten Stadt und schufen somit die Grundvoraussetzung für den Fortbestand der Innenstädt. Sie gab es natürlich nicht nur in Dresden, sondern in ganz Deutschland und Österreich. Nach 1991 wurde das Denkmal restauriert.

Dresdner Trümmerfrau

Das Mozart Denkmal und der Brunnen

Feybser am Sonntag, den 23. August 2009 07:54

Der Mozartbrunnen befindet sich in Dresden im Blüherpark in der Nähe des Fußballstadions. Drei goldene Grazien „Anmut“, Heiterkeit“ und Ernst“ tanzen um einen Mozart Gedenkstein. Sie sollen die Musik Mozarts in Form eines Reigens verkörpern. 1907 wurde das Denkmal vom Bildhauer Hermann Hosaeus (1875-1958) im Auftrag des Mozartvereins Dresden auf Anregung seines ersten musikalischen Leiters Alois Schmitt geschaffen und wurde 1991 von Eberhard Wolf  rekonstruiert. Am 13.02.1945 zerstört, wurde die Anlage wiederhergestellt im Auftrag des Rates der Stadt Dresden 1989-1991. Ein wunderschöner Ort zum entspannen!

Mozartdenkmal Dresden


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