Jobboerse Dresden
Feybser am Montag, den 11. Januar 2010 06:15Zwar ist der Arbeitsmarkt trotz Wirtschaftskrise noch verhältnismäßig stabil, aber es gibt trotz allem noch genügend Menschen, die auf der Suche nach einer Anstellung sind. Jobbörsen helfen dabei.
Lage auf dem Arbeitsmarkt
Über ein Jahr steckt die Wirtschaft weltweit nun schon in einer Wirtschaftskrise. Der Arbeitsmarkt verhält sich zum Glück noch verhältnismäßig robust in dieser schwierigen Zeit. Die Probleme vieler Unternehmen in Deutschland haben sich zumindest weniger negativ auf die Arbeitslosigkeit und Beschäftigung ausgewirkt als zunächst befürchtet. Vom Monat November auf Dezember hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 60.000 auf 3.276.000 erhöht. Dies ist aber zum Teil durch den Beginn der Winterpause bedingt.
Jobbörse der Arbeitsagentur
Die Agentur für Arbeit bietet auf ihren Internetseiten unter www.arbeitsagentur.de eine umfangreiche Jobbörse an. Sie richtet sich an Arbeitsuchende und Ausbildungsuchende ebenso wie an Arbeitgeber. Man findet derzeit zirka 3,9 Mio Bewerberprofile, 360.000 Stellen und 170.000 Ausbildungsstellen.
Arbeitsuchende können zum Beispiel ihr Bewerberprofil veröffentlichen oder eine Bewerbungsmappe erstellen. Arbeitgeber haben die Möglichkeit ihren Personalbedarf zu melden und passende Bewerber zu finden.
Personalvermittler
Nicht nur direkt die Arbeitsagentur, sondern auch Personalvermittler und Personalservice-Unternehmen verhelfen vielen Menschen wieder zu einer Anstellung. Vermittler erhalten für jeden in Lohn gebrachten Arbeitslosen eine Art Provision, die über einen Vermittlungsgutschein abgewickelt wird.
Aussagekraft der Statistik
Zum Schluss sei noch kurz die Frage gestellt, wie viel Arbeitslosigkeit haben wir tatsächlich? Spiegeln die veröffentlichten Zahlen wirklich immer die genaue Situation wider? Muss man teilweise Menschen im Vorruhestand hinzuzählen? Was ist mit Leuten, die sich “unzureichend” um eine Stelle bemühen, werden die auch in der Statistik erfasst? Arbeitslose, die an einer beruflichen Qualifizierungsmaßnahme des Arbeitsamtes teilnehmen, fallen übrigens auch aus der Statistik. Was ist mit all den Ich-AGs, Minijobbern und Kurzarbeitern?






