Archiv für ‘Bildung’ Kategorie

Anmeldung an Dresdner Schulen

Feybser am Mittwoch, den 3. März 2010 01:20

Bildungsempfehlung für Schüler der vierten Klassen ist Grundlage für Anmeldung an Gymnasien oder Mittelschulen in Dresden.

Heute erhalten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen ihre Bildungsempfehlungen. Damit besteht die Möglichkeit, die derzeitigen Grundschüler an einer Mittelschule bis spätestens 12. März 2010, oder an einem Gymnasium bis zum 15. März 2010 anzumelden. Die Schule kann frei gewählt werden und muss nicht nach einem bestimmten Schulbezirk ausgesucht werden.

Genaue Termine zur Anmeldung an Mittelschulen:

> Donnerstag 04.03.2010
> Dienstag 09.03.2010
> Donnerstag 11.03.2010

jeweils in der Zeit von 13 - 18 Uhr

Genaue Termine zur Anmeldung an Gymnasien:

> zwischen 04. und 15. März 2010 während der Öffnungszeiten des jeweiligen Schulsekretariats.

Auf www.dresden.de kann man eine Übersicht von Dresdner Schulen einsehen. Die direkte Suche nach Schulen in bestimmten Ortsamtbereichen ist hier ebenfalls möglich. Viele Schulen haben auch eigene Internetauftritte (z.B. Vitzthumgymnasium und Sieben Schwaben Schule), die wichtige Informationen bezüglich der Anmeldung beinhalten.

Welche Unterlagen werden benötigt?

> Original der Bildungsempfehlung
> letztes Schulzeugnis
> Geburtsurkunde des Schülers
> ev. Aufnahmeantrag
> ev. frankierter Rückumschlag mit persönlicher Anschrift (DIN C 6)

Da nicht alle Wünsche auf Unterbringung in einer auserwälten Schule berücksichtigt werden können, wäre es ratsam, sich zwei Alternativen parat zu halten. Es empfielt sich auch das Kind zur Anmeldung mitzunehmen, damit es das neue Umfeld schon einmal gesehen hat.

Terrakotta-Armee in Dresden

Feybser am Montag, den 7. Dezember 2009 06:59

2002 verwirklichten sich Ralph Grüneberger und Burkard Pfrenzinger ihre gemeinsame Vision – nämlich Eindrücke von der größten archäologischen Entdeckung des 20. Jahrhunderts nach Europa zu holen.

Bis zum 15. März 2010 ist das ehemalige Heizkraftwerk der DREWAG in Dresden Mitte chinesisches Hoheitsgebiet. Denn die weltberühmten Terrakottakrieger aus dem Grab des ersten chinesischen Kaisers - Qin Shi Huang Di - werden erstmals in Dresden ausgestellt. Hierbei handelt es sich um die meisterhaft gefertigten chinesischen Nachbildungen des sensationellen Fundes des “Grabmals des ersten Kaisers von China - Qin Shi Huang Di ” und seiner Terrakottakrieger.

Lebensgroße Terrakotta-Figuren

Schon seit sieben Jahren ist die Ausstellung unterwegs durch Europa und gastierte zuletzt in Prag. Sie beinhaltet 1.000 Soldaten auf einem Schlachtfeld im Maßstab 1:10 und sagenhafte 180 lebensgroße Terrakotta-Figuren sowie einige Pferde in Lebensgröße. Hergestellt wurden die Figuren in alten Öfen, bevor sie ihre über 8.000 Kilometer weite Reise mit dem Schiff von China nach Europa antraten. Außerdem wird das Leben der Chinesen vor Christi Geburt auf farbigen Tafeln dargestellt.

Chinesische Mode vor über 2.000 Jahren

In der Ausstellung wird auch gezeigt, was die chinesischen Frauen vor tausenden Jahren getragen haben. Eine ausgewählte Crew in China hat aufgrund von Ausgrabungen, in welchen sie Stoffreste, Steinfiguren und auch Bilder gefunden haben, gemeinsam mit Designern die Kleider von damals rekonstruiert. Insgesamt werden 15 chinesische Modelle mit Echthaarperücken die Mode von vor beinahe 2.260 Jahren spektakulär präsentieren.

Terrakotta Armee in Dresden

Ausstellung in Dresden im HKW Mitte

Fotos: © Terra Präsenta GmbH

Die Ausstellung hat täglich 10-18 Uhr geöffnet. Eine Karte zu der Veranstaltung bekommt man als Erwachsener ab 10,50 Euro. Am 24./25.12. sowie am 31.12. und 01.01. bleibt die Armee aber unter Verschluss. Tickets gibt es in der Ausstellung, bei eventim, dem SZ-Ticketservice und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Quelle: Concert&Management GmbH

eBibo Dresden Online-Ausleihe

Feybser am Dienstag, den 24. November 2009 06:26

Eine neue Zweigstelle der Dresdner Bibliotheken hat vor einem Monat am 24. Oktober 2009 eröffnet. Wo befindet sich diese Filiale? Der Name verrät es schon. Es handelt sich um eine virtuelle Bibo im Internet. Zugriff hat man hier rund um die Uhr zum Beispiel auf eMedien, eBooks, ePaper und eMusic. Der Name eBibo entstammt einem Vorschlag auf dem Blog der Bibliotheken-Seite. Die Planung und Enticklung des Projektes laufen bereits seit September 2008.

Hier wird nicht aus- sondern ongeliehen. Über die sogenannte Onleihe (Online-Ausleihe), bekommt man Zugriff auf tausende Titel. darunter Bücher, Musik des Labels NAXOS in den Richtungen Klassik, Jazz und Blues oder Zeitschriften wie beispielsweise Spiegel und FAZ. Ebenfalls kann bequem von zu Hause aus auf  wertvolle Inhalte diverser Datenbanken zugegriffen werden. Dieses Angebot liefert die Firma Munzinger. Man findet unter anderem die Brockhaus-Enzyklopädie digital, welche komplett mehr als 260.000 Einträge der Brockhaus-Enzyklopädie in 30 Bänden beinhaltet.

Das digitale Ausleihen erfolgt durch einen Download der Inhalte über das Internet. Mehr zu den Nutzungsbedingungen und zum Ausleihverfahren findet man in den Allgemeinen Benutzerbedingungen der eBibo.

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Feybser am Mittwoch, den 18. November 2009 12:10

 Oktogon

Noch bis zum 22.11.2009 wird das wundersame Blinklicht in der Kuppel der Hochschule für Bildende Künste (Zitronenpresse) zu sehen sein. Ich habe gestern mit einer sehr netten Mitarbeiterin des Hauses gesprochen. Schon viele Leute haben wegen des Lichteffektes bei ihr angerufen. Einige weil sie sich belästigt fühlen und einige wie ich, die es interessant finden. Es ist eben mal was anderes in der altehrwürdigen Silhouette der Stadt. Dem Anderen tritt man, wie wir schon oft festgestellt haben, in Dresden leider skeptisch denn offen gegenüber.

Die Ausstellung der aktuell lehrenden Künstlerprofessorenschaft der HfBK Dresden “berufen” ist es, die seit dem 8. Oktober von diesem Blinklicht begleitet wird. Es hat auf jeden Fall für Aufmerksamkeit gesorgt und das stimmt die Initiatoren doch recht positiv. Die Präsentation, zusammengestellt von ProfessorInnen des Studiengangs Bildende Kunst ist noch bis Sonntag täglich zwischen 11 bis 18 Uhr im Oktogon der HFBK Georg-Treu-Platz 1 zu sehen. Ein Besuch lohnt sich garantiert.

Campusnacht Dresden

Feybser am Samstag, den 14. November 2009 06:09

Einen Tag vorm bevorstehenden Feiertag findet am 17. November 2009 die 10. Campusnacht der TU Dresden statt. Sie zählt zu den größten Uni-Partys in Deutschland und unterstreicht einmal mehr die Feierlaune der Dredner Studenten und Nichtstudenten. Die Vorlesungsfoyers werden zu den Tanzflächen der Nacht und sicher werden die Gedanken nicht gerade bei der nächsten Vorlesung sein.

In vier Gebäuden der Technischen Universität wird gefeiert. Genau benannt sind das, der Schumannbau, der Fritz-Foersterbau, der Barkhausenbau und der Potthoffbau. Insgesamt 16 DJs auf acht Floors bringen die Gäste zum schwitzen und dies zur Abwechslung mal nicht aus Prüfungsangst.

Die Musikrichtungen sind mit Pop, Rock, Black & R’n'B, Elektro, NuRave, Trance & 90ies, Schlager und 80’s weit gestreut. Studies zahlen 3,50 EUR und die, die es noch werden wollen, waren, oder versagt haben, müssen 5,50 EUR berappen. Das Ticket ist in allen Gebäuden gültig.

Graffiti „Farben der Freiheit“ in Dresden

Feybser am Sonntag, den 1. November 2009 21:24

An der Mauer des Heizkraftwerks Mitte zur Schweriner Straße leuchtet in knalligen Farben das Graffiti „Farben der Freiheit”. Gestaltet wurde es von den  Jugendlichen des Jugendtreffs SPIKE Altstrehlen 1 e.V.

Durch das Dresden weite Projekt soll zur Auseinandersetzung mit Geschichte, Politik und Kultur aufgerufen werden. Die Landeshauptstadt möchte den jungen Menschen künstlerische Entfaltungsräume und Artikulationsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Am 8. Oktober wurde zur zentralen Festveranstaltung der Stadt anlässlich des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution im Rahmen des Sprayer-Projektes „Farben der Freiheit” dazu auch ein interaktives Kunstwerk gestaltet.

Graffiti DresdenFarben der FreiheitGraffiti Heizkraftwerk

Der Verein Altstrehlen 1 e.V. betreibt den Jugendtreff  SPIKE schon seit Oktober 1995 . Von Beginn an waren Jugendliche aus der Graffiti-Szene dabei. Auch sie prägten die inhaltliche Arbeit und gleichermaßen das äußere Erscheinungsbild des Treffs.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die soziale Situation zu stabilisieren, Entwicklungschancen von jungen Menschen zu erhalten, ihr Selbsthilfepotential zu unterstützen und effektiv zu koordinieren.

Börse Dresden - neues Tagungszentrum

Feybser am Samstag, den 5. September 2009 10:55

Schon nächste Woche wird das neue Dresdner Tagungszentrum “Börse Dresden” als Bestandteil der Messe Dresden eröffnet. Der Name entstammt der geschichtlichen Nutzung des Hauptgebäudes als Fleischbörse des Erlwein´schen Schlachthofareals. Damals diente der Ort neben der Nutzung als Handels- und Bewertungsbörse, ebenso als Plattform für neue Geschäftsbeziehungen und zum Informationsaustausch. Daran soll heute wieder angeknüpft werden.

Bis zu 10.000 Teilnehmer werden künftig bei diversen Veranstaltungen Platz haben. Nächstes Jahr soll dann auch der Röschenhof mit in die Börse eingebunden werden. Momentan wird dieser ab und zu als Partylocation genutzt. Das Investitionsvolumen liegt bei zirka sechs Millionen Euro. Die Verknüpfung von Messe und Kongressort wird sicherlich sehr interessant sein. Gar nicht weit entfernt, befindet sich übrigens auch das Congress Center Dresden, das etwa 4.150 Plätze maximal bereit hält.

Piratenpartei in Sachsen

Lex am Donnerstag, den 6. August 2009 17:27

Die Wahlen, ob zum Landtag oder Bundestag rücken langsam näher. Immer öfter hört man jetzt von der Piratenpartei! Ich hab mich noch nicht so intensiv mit Ihnen beschäftigt, hörte aber auch von dem ein oder anderen Bekannten und Kollegen davon. Zumindest hat diese Partei in Sachsen und auch bundesweit eine schon recht beachtliche Popularität erreicht und das mit einem doch eher kleinem Programm.

Hauptsächlich geht es um die Lockerung des Urheberschutzes und die Stärkung von Persönlichkeitsrechten vor allem auch im Netz. Man errinnere sich an unpoläre Maßnahmen der Regierung, wie die mögliche Kontrolle und Überwachung in vielerlei Hinsicht des heimischen Rechners, Speicherung von Vorrats- u. Verbindungsdaten durch Behörden etc.pp. Eine Art Generalverdacht oder der gläserne Bürger schlechthin.

Für Viele, vor allem auch unter den Jüngeren, ein durchaus wichtiges und brisantes Thema. Die Netzgemeinde hatte entsprechend auch reagiert und verschiedene Petitionen eingebracht.

Was denkt Ihr, lohnt es sich, für “EIN” Thema eine Partei zu gründen? Welche Chancen rechnet man sich aus? Wir sind jedenfalls auf das Wahlergebnis gespannt.

Die Freie Waldorfschule in Dresden

Feybser am Mittwoch, den 29. Juli 2009 06:27

Diese Dresdner Schule gehört zu einer der traditionsreichen Schulen der Stadt. Durch eine Elterninitiative wurde sie im Jahre 1929 nach dem Vorbild der Stuttgarter Waldorfschule ins Leben gerufen. Sie hatte bis 1941 Bestand und wurde dann als letzte ihrer Art während des Krieges geschlossen, da sie nicht in die nationalsozialistische Weltanschaung passte.

 Die Freie Waldorfschule in Dresden

Die Freie Waldorfschule in Dresden in der Jägerstraße

Mit dem Kriegsende wurde der Schulbetrieb bereits im September 1945 wieder aufgenommen. Es dauerte nicht lange und die Einrichtung wurde mit der Gründung der DDR abermals geschlossen. Damals besuchten etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude in der Jägerstraße in der äußeren Neustadt.

1990 waren es wieder engagierte Eltern, die eine erneute Öffnung der Schule in freier Trägerschaft möglich machten. Die Schule ist öffentlich zugänglich für alle weltanschaulich-religiösen Prägungen.

Die Waldorfpädagogik entstammt dem von Rudolf Steiner entwickelten System auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes. Hauptsächlich sollen geistige, seelische und leibliche Fähigkeiten durch Fantasie und Kreativität besonders auf künstlerische Weise gefördert werden. Dabei können die Schulabschlüsse Abitur, Realschul- oder Hauptschulabschluss gemacht werden.

Am 10.08.2009 ist der erste Schultag nach den diesjährigen Sommerferien.

Habt ihr Erfahrungen mit diesem Bildungssystem?

Photovoltaik aus Dresden

Feybser am Samstag, den 11. Juli 2009 06:11

Ein neuer TV-Tower des chinesischen Staatsfernsehens China Central Television (CCTV) in Peking entsteht. Die Verglasung der Fassade wurde zum Großteil auf den Anlagen einer Dresdner Firma beschichtet. Der neue Pekinger Südbahnhof wurde mit Photovoltaik-Dünnschichtmodulen auf dem Dach ausgestattet. Die Gläser der einzelnen Module wurden auch teilweise auf  Anlagen dieses erfolgreichen Dresdner Unternehmens beschichtet.

Dies sind zwei Beispiele für die welteit anerkannte Arbeit der VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH aus Dresden.

Mit seinem Verfahren zur Architekturglasbeschichtung vollzieht das Unternehmen Umweltschutz in effektivster Form, denn moderne Verglasungstechniken senken den Energieverbrauch für Heiz- und Klimatechnik beträchtlich.

Auch auf dem Gebiet der Photovoltaik ist die Firma aktiv. Das Hauptaugenmerk liegt hier in den Dünnschichttechnologien, die zur Herstellung der unterschiedlichen Arten von Solarzellen eingesetzt werden.

Seit 1991 gibt es die VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH in Dresden. Sie entstand aus dem Dresdner Forschungsinstitut Manfred von Ardenne (IvA), welches bereits seit 1955, gegründet durch Manfred von Ardenne, in privater Rechtsform bestand und selbständig, außerhalb eines volkseigenem Betriebes arbeitete. Heute zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Elektronenstrahl- und Plasmatechnologien weltweit, innbegriffen der dazu erforderlichen Ausrüstungen.

Produktionsstätte in Dresden Weißig

Das ist eine relativ neue Produktionsstätte des Unternehmens in Dresden-Weißig im dortigen Gewerbepark. Der Firmensitz befindet sich traditionell in Dresden auf der Plattleite. Gesellschafter sind zu 100 Prozent die Familie von Ardenne.


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